

Klinikum Freistadt
Über das Unternehmen
Jeden Mittag verlassen rund 370 Essen die Küche, etwa 450 Kinder kommen hier pro Jahr zur Welt, und für die meisten Menschen im oberen Mühlviertel ist das Klinikum Freistadt schlicht das nächste Krankenhaus. Es steht an der Krankenhausstraße 1, mitten in der Bezirkshauptstadt, und gehört zur Oberösterreichischen Gesundheitsholding. 623 Menschen arbeiten dort. Klein ist das Haus damit nicht, anonym aber auch nicht.
Das Klinikum Freistadt ist ein allgemeines Krankenhaus und übernimmt für den Bezirk fast die gesamte Grund- und Regelversorgung. Innere Medizin und Chirurgie bilden das Rückgrat. Dazu kommen Geburtshilfe und Gynäkologie, Anästhesie und Intensivmedizin, Unfall- und Orthopädiechirurgie, Radiologie und eine Dialysestation, die im Jahr rund 4.300 Behandlungen schafft. Etwa 8.400 Menschen bleiben pro Jahr über Nacht, gut 100.000 werden ambulant versorgt, mehr als 3.300 Operationen kommen zusammen. Das alles passiert in einem Haus mit rund 169 Betten. Groß genug für ernsthafte Medizin, klein genug, dass man die Kollegen mit Namen kennt.
Hinter diesen Zahlen steht eine breit gemischte Belegschaft. Am Krankenbett arbeiten Pflegekräfte und Ärztinnen, im Hintergrund Hebammen, Therapeutinnen und der medizinisch-technische Dienst, dazu Labor, Küche, Technik und Verwaltung. Wer hier anfängt, muss also nicht zwangsläufig eine Pflege- oder Medizinausbildung mitbringen. Als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien bildet Freistadt außerdem angehende Ärztinnen und Ärzte aus, etwa im Klinisch-Praktischen Jahr in der Inneren Medizin.
Getragen wird das Klinikum von der Oberösterreichischen Gesundheitsholding, einem Unternehmen im Eigentum des Landes Oberösterreich. Neben dem Kepler Universitätsklinikum in Linz betreibt sie sechs Regionalkliniken an acht Standorten. Für Beschäftigte heißt das: ein öffentlicher Eigentümer im Rücken und die Möglichkeit, innerhalb der Gruppe das Haus zu wechseln, ohne den Arbeitgeber zu verlassen.
Wie ernst es das Land mit dem Standort meint, zeigt der laufende Ausbau. Bis 2029 fließen rund 28 Millionen Euro in einen Zu- und Umbau, vom neuen OP-Bereich über eine Akutgeriatrie bis zur Palliativstation. 30 bis 40 zusätzliche Stellen sollen dabei entstehen.
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