

Borealis AG
Fast täglich hält man Produkte in der Hand, in denen Material von Borealis steckt: in der Lebensmittelverpackung, im Trinkwasserrohr, in der Kabelisolierung im Auto. Das Wiener Unternehmen stellt Polyolefine her, also die Kunststoffe, aus denen andere Hersteller solche Dinge fertigen. Rund 6.000 Menschen arbeiten dafür, verkauft wird in mehr als 120 Länder.
Polyolefine klingt technisch, gemeint sind im Kern zwei Kunststoffe: Polyethylen und Polypropylen. Sie verlassen die Werke als kleine Granulatkörner und werden anderswo zu Folien, Rohren oder Bauteilen weiterverarbeitet. In den Anlagen steuern Verfahrenstechnikerinnen und Chemikanten die Reaktoren, häufig im Schichtbetrieb. Im Labor prüfen Fachkräfte, ob eine Charge die geforderten Eigenschaften hat. Und in der Forschung wird an Rezepturen gearbeitet, die weniger Material brauchen oder sich leichter recyceln lassen. Kreislaufwirtschaft ist bei Borealis zu einem eigenen Geschäftsfeld gewachsen.
Gegründet wurde das Unternehmen 1994, der Sitz war von Beginn an Wien. Gefertigt wird an mehreren europäischen Standorten, etwa in Finnland und Schweden, dazu in Österreich nahe der Hauptstadt. 2024 lag der Umsatz der Gruppe bei rund 7,85 Milliarden Euro.
Seit Frühjahr 2026 gehört Borealis zu einem größeren Verbund. OMV und XRG, der Investmentarm des Abu-Dhabi-Konzerns ADNOC, haben ihre Kunststoffgeschäfte zusammengelegt. Daraus entstand Ende März 2026 Borouge International, nach eigenen Angaben der viertgrößte Polyolefin-Hersteller der Welt. Aus der Borealis AG wurde dabei die Borealis GmbH. Die globale Zentrale der neuen Gruppe bleibt in Wien, und die Werke laufen weiter.
Entsprechend gemischt sind die Teams. An den Anlagen arbeiten Menschen mit technischer Ausbildung, in der Entwicklung Chemikerinnen und Werkstofffachleute, in Vertrieb und IT die kaufmännischen Berufe. Englisch ist im Alltag nützlich, weil viele Stellen über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten. Wer aus der Produktion kommt, steigt oft im Schichtbetrieb ein. Wer aus der Forschung kommt, trifft auf ein Unternehmen, das stark auf recycelte und ressourcenschonende Kunststoffe setzt. Aktuelle Gesamtzahlen führt seit dem Zusammenschluss die Muttergesellschaft; für Borealis selbst gilt der Stand von Ende 2024 mit gut 6.000 Beschäftigten.
Erfahrungsberichte
Echte Erfahrungen von Bewerber:innen und Mitarbeitenden.
Noch keine Erfahrungsberichte – teile als erste:r deine Erfahrung.
um mit der Karte zu interagieren.
Hauptstandort
Wagramer Straße 17
1220 Wien, Österreich
Recruiting-Team
